Die Chronik von Mauterndorf
Begeben Sie sich mit uns eine Reise durch längst vergangene Zeiten
| 15 v. Chr. | 600 | 772 | 1002 | 1217 | 1253 | 1458 |
| 16. Jh. | 18. Jh. | 1836 | 1838 | 1875 | 1894 |
Hier ein Auszug aus der Chronik von Mauterndorf:
15 vor Christus
Die Römer bezwangen Noricum und Norea fiel in Ihre Hände. Dabei marschierten sie durch den Lungau, legten Straßen an und sicherten diese militärisch. Bei Mauterndorf vereinigten sich zwei Straßen, eine von Osten (Steindorf) und die andere von Süden (Neuseß) und führten dann über den Tauern. Römische Meilensteine zeugen noch heute von dieser Zeit.
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600
Slawen siedelten in den Tälern des Lungaus an.
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772
Nach Kriegen gewinnen die Bajuwaren (Bayern) die Oberhand im Lungau.
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24. November 1002
Kaiser Heinrich II schenkte dem Erzbischof von Salzburg ein Landgut im Lungau, zu denen Herbergen und Mauten gehörten. Der Schluss liegt nahe, dass es sich um Mauterndorf handelt.
Laut Übernahmevertrag musste der Erzbischof beim Ableben dieses Landgut dem Domkapitel übergeben. Dies geschah 1023. Damit war der Grundstein für den späteren ausgedehnten Besitz des Domkapitels im Lungau gelegt. Mauterndorf war Mittelpunkt und blieb es bis zur Auflösung 1803.
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15. Juni 1217
Mauterndorf erhielt von Kaiser Friedrich II das Marktrecht. Die Erzbischöfe bekommen Grafschaftsrechte und Hoheitsrechte und werden zu Landesfürsten. Das Domkapitel wiederum erhält über seinen Besitz im Lungau das Recht der niederen Gerichtsbarkeit, welches durch den domkapitlischen Pfleger, der seinen Sitz in Mauterndorf hatte, ausgeübt wurde.
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1253
Laut Urkunden Bau der Burg Mauterndorf.
Im Mittelalter war Mauterndorf aufgrund seiner Lage an der Tauernstraße auch ein wichtiger Handelsort. Die Handelsverbindungen reichten im Norden bis Augsburg und Nürnberg, im Süden bis Triest und Venedig. Auf die Verbindung mit den Handelshäusern in Nürnberg weisen auch heute noch die großen Treppengiebelhäuser in Mauterndorf hin.
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1458
Mauterndorf erhielt auch das wichtige Recht des Salzhandels, zu dem später noch ein schwunghafter Speikhandel dazukam.
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16. Jahrhundert
Dies war der Höhepunkt des Lungauer Bergbaus. Der Mittelpunkt der Betriebe war in Mauterndorf. Hier war der Sitz der Gewerke, des Bergrichters sowie der Verwalter der auswärtigen Betriebe.
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18. Jahrhundert
Wirtschaftliche Veränderungen und kriegerische Auseinandersetzungen läuten das Ende der Glanzzeit von Mauterndorf ein.
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1836
Die Holzbrücke über die Taurach wurde durch eine Steinbrücke ersetzt. Der Name „Fleischbrücke“ leitet sich von seiner Funktion ab, früher wurde auf der Brücke von Metzgern Fleisch feilgeboten.
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1838
Kurzer wirtschaftlicher Aufwärtstrend durch eisenverarbeitende Industrie, sprich Hammerwerke.
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1875
Ende des wirtschaftlichen Aufwärtstrends und kurze Zeit später Schließung der Werke.
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1894
Eröffnung der Murtalbahn auf der Strecke Mauterndorf – Unzmarkt.
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(Geschichtsdaten wurden dem Büchlein "Mauterndorf – Ortsführer" aus dem Jahre 1975 entnommen.)
Sagenhaftes Bergseewandern im Lungauer Almsommer
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5-Seen-Tour in den Niederen Tauern
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